Beispielhafte Situation, kein dokumentierter Vorfall und kein Erfahrungsbericht von Passagieren.
Stellen Sie sich ein Paar aus Toronto vor, das in Istanbul seine erste Mittelmeer-Kreuzfahrt antritt. Der Flug landet am Abfahrtstag. Die beiden glauben, genügend Zeit eingeplant zu haben: Koffer abholen, das Fahrzeug treffen und zum Ufer fahren.
Dann verspätet sich der Flug. Ein Koffer kommt spät auf dem Gepäckband an. Beim erneuten Blick auf die Boarding-Unterlagen entdecken sie ein übersehenes Detail: Die letzte Boarding-Frist ist nicht die Abfahrtszeit des Schiffs.
Das Problem ist nicht allein der Verkehr in Istanbul. Ein internationaler Flug, die Gepäckabholung, eine Autofahrt und der Kreuzfahrt-Check-in liegen in einem einzigen engen Zeitfenster. Ein unbekannter Treffpunkt, unerwartetes Warten auf Gepäck oder ein Transfer für den falschen Flughafen könnten dieses Fenster noch enger machen. Ein teurerer Transfer kann nicht alle diese Risiken beseitigen.
Die Geschichte ist erfunden, ihre Lehre aber praktisch: Der auf den ersten Blick günstigste Zeitplan ist nicht immer der einfachste oder letztlich preiswerteste Urlaub.